Beratung

Distanz e.V. wendet sich an Fachkräfte aus der Jugend- und Familienhilfe, Jugendgerichts- und Bewährungshilfe und Schule, an Eltern und Akteur*innen der Zivilgesellschaft mit dem Ziel, eine frühzeitige Distanzierung junger Menschen aus rechtsextremen Umfeldern zu ermöglichen. Systematisch werden bedarfsbezogene niedrigschwellige (auch anonyme) Fallberatungen sowie verschiedene Fortbildungsformate für Multiplikator*innen angeboten. Wichtig ist auch die lokale Vernetzung in der Kommune, sodass Interventions- und Präventionsarbeit ineinander greift, um Jugendliche erfolgreich anzusprechen und zu bearbeiten.

Distanz e.V. begreift Beratung als Überbegriff für die Arbeit mit Fachkräften, Multiplikator*innen sowie Akteur*innen der Zivilgesellschaft. Wir passen unsere Angebote entsprechend Situations-/Bedarfsanaylsen an.

In unserer Beratung folgen wir dem Prinzip des Empowerments, d.h. wir wollen Anfragende perspektivisch in die Lage versetzen, Probleme eigenständig zu lösen. Hierbei stehen wir je nach Bedarf und Kompetenzen gerne auch längerfristig als Coaches zur Verfügung.

Wir bieten telefonisch (auch anonym) niedrigschwellig Beratung zu Fragen des Umgangs mit rechtsextrem gefährdeten-/orientierten Jugendlichen an, bspw. zu den Themen Ansprache, Umgang und/oder Verweisstrukturen.

In Kooperation mit verschiedenen Institutionen setzen wir mit Fach­kräften aus ver­schie­denen Be­reichen der Kinder-, Jugend- und Bildungs­arbeit so­wie der Ver­waltung kosten­freie Tages­fortbildungen um.

Bei verstärktem Handlungsbedarf stehen wir auch für längere Weiterbildungen zur Verfügung. Themen können hier beispielsweise sein: Erkennen von versteckten Symbolen/Aussagen, Entwicklung eines Interventionsplans, Reflexion der Haltungen im Team, das Erlernen konstruktiver Gesprächstechniken, die Relevanz von Geschlechterrollen, etc.